Georg Simon, Baron Sina de Hodos et Kizdia hat 1838 das Charlottenburger Land erworben. Seine Tochter Anastasia, Baronin Sina heiratete 1886 den Grafen Siegfried von Wimpffen, der dieses Land ab 1891 bewirtschaftete.
Der Graf war ein begeisterter Jäger, der 1890 das Jagdhaus die spätere Forstverwaltung (Nr. 14) erbaut hat.
In den Jahren 1902-1904 hat er den Jagdpark angelegt. Hierfür wurden 18 km Drahtzaun gezogen. Die Gesamtfläche des Parks betrug 1260 ha, davon waren 105 ha Heuwiese und Wiese für das Wild. Es gab zwei Brunnen und Einrichtungen für die Zucht.
1904 wurden 24 Exemplare Damwild (Dama Dama) aus Serbien angesiedelt und im Jahr darauf, weitere 24 Exemplare aus Böhmen. 1910 und 1911 wurde Rotwild (Cervus elaphus) ebenfalls aus Böhmen angesiedelt. Der Bestand lag 1935 bei ca. 700 Exemplaren, zeitweise (z. B. 1970) wuchs er bis auf 1200 Stück an.

Nach dem 1. Weltkrieg ging der Jagdpark in den Besitz des rumänischen Königshauses (Hohenzollern-Sigmaringen) über und nach dem 2. Weltkrieg, in den Besitzt des Rumänischen Staates.

In diesem Revier hat die Jagd eine lange Tradition, beginnend mit dem Gründer und seinen Gästen, später mit der rumänischen Königsfamilie, dann nach dem 2. Weltkrieg mit russischen Soldaten und ihren Maschinengewehren, gefolgt von der roten Nomenklatura und schließlich, bis in die heutige Zeit, von passionierten Jägern aus ganz Europa.
Im Park selbst und in der Umgebung wurden und werden auch Wildschweine, Rehböcke, Füchse, Wölfe, Fasane, Rebhühner und Wachteln gejagt.
In andere Teile Rumäniens sowie in Österreich und Deutschland wurde Dam- und Rotwild aus diesem Jagdpark angesiedelt. Herr Gheorghe Titu war im Revier von 1966 bis 1977 Oberförster und hat in dieser Zeit, unterstützt von sieben bis acht Waldhüter, 296 Exemplare Dammwild und 36 Exemplare Rotwild angesiedelt. Durch Auslesejagd wurden 1563 Exemplare Dammwild und 175 Exemplare Rotwild erlegt

In der Erzählung "Der Jäger" von Otto Alscher wird eine Winterjagd geschildert.
Der Text [Korodi] ist mit der freundlichen Genehmigung von Frau Helga Korodi publiziert.