Regelmäßig angelegtes Runddorf, das einzige dieser Art im Banat.
Der Innendurchmesser ist ca. 210 m.

Über diese Anlage schreibt Johann Caspar Steube am 5. März 1779 in seinem Dritten Brief aus Temeswar [Steube]:

"...Von dem...Dorfe, welches vielleicht einzig in seiner Art seyn dürfte, will ich dir eine Chorographie liefern. Im Mittelpunkte des Dorfs steht ein mit gutem Wasser und einem Dach versehener Brunnen, welcher von einer völlig zirkelförmigen Maulbeerpflanzung umgeben ist. Um gedachte Pflanzung gehet ein zirkelrunder baumleerer Platz und um denselben wieder eine Reihe Maulbeerbäume, hinter welchen die Häuser gleichfalls im Zirkel herumstehen. Jedes Haus hat einen weiten mit den nöthigen Ställen und Scheuern versehenen Hofraum, hinter demselben einen Garten, und hinter diesem einen Weinberg. Kein Haus ist einen Zoll höher als das andere, noch eins einen Schuh weiter entfernt als das andere; kurz, es herrscht in allem die schönste Symetrie: selbst die vier ins Dorf gehenden Wege haben einen gleichen Abstand von einander..."

Griselini [Griselini] schrieb im Jahre 1780: "Die Anlage von Charlottenburg, welches einen Kreis um eine, im Mittelpunkte befindliche Maulbeerpflanzung macht, will mir besonders gefallen". Der folgende Grundriß ist Griselinis Buch entnommen. Weitere alte Karten sind unter dem Menü Urbarium zu sehen.

Alter Ortsplan


Auch heute befinden sich noch 34 alte Maulbeerbäume im Dorf. Einige davon könnten bei der Ansiedlung gepflanzt worden sein.
Es wurde erzählt, dass während oder nach dem 1. Weltkrieg, ein Doppeldecker auf einem Feld in der Nähe landete. Dem Piloten, ein Deutscher, war das Dorf aufgefallen und er wollte sehen wer in dem schönen Ort lebt.