Heute

Dieser Tage ähnelt das Dorf eher einem Apfel: Rund, mit einem geknickten Stiel, der für die sogenannte „Vorstadt “ steht. In der Mitte stehen die Kirche, die Schule und weitere vier Höfe.
Zur Zeit hat das Dorf rund 200 Einwohner und sieht gepflegt aus. Viele der banat-schwäbischen Häuser wurden zu Ferienwohnungen umgebaut.
Die Kirche wurde mit Spenden der ehemaligen Dorfbewohner (heute in Deutschland lebend) renoviert. Die Sanierung der Schule wurde mit freundlicher Hilfe der Rumänienhilfe Marpingen vollführt.
Der Jagdpark wurde wieder aufgebaut, der Drahtzaun erneuert. Leider wurden die alten Eichen am Eingang vom Ort gefällt. Die Felder liegen fast alle brach.
Nach einigen Jahren „Charlottenburg“ heißt das Dorf jetzt „Charlotenburg“.

Der Zeichner und Künstler Dan Ungureanu hat nach einer Idee von Ștefan Lazăr folgende Logos für Charlottenburg und das Nachbardorf Altringen erstellt:

Logo Charlottenburg Logo Altringen

Die von Ștefan Lazăr gegründete Gesellschaft „Johann Scharnel“ befasst sich im Wesentlichen mit der Unterstützung der lokalen Gemeinschaft, der Schaffung von Möglichkeiten zur Stärkung des Gemeinschaftsgeistes sowie dem Erhalt und der Sanierung des architektonischen Erbes der Dörfer Altringen und Charlottenburg. Einige der aktuellen Projekte sind:
▷ Wiederinstandsetzung des ehemaligen Schulgebäudes in Altringen und Anpassung des entstehenden Raums für verschiedene kulturelle Veranstaltungen.
▷ Aufbau von spezifischen Beschilderungselementen in den Dörfern Altringen und Charlottenburg, siehe weiter oben.
▷ Verbesserungen im Klassenzimmer der Schule in Charlottenburg und Sanierung des Daches.
▷ Belvedere Turm Projekt im Zentrum von Charlottenburg, um die Schönheit und Einzigartigkeit des Dorfes zu sehen und erleben.
Detailierte und aktuelle Infos: Asociatia Johann Scharnel

Der soziale Verein Rumänienhilfe Marpingen aus der Gemeinde Marpingen im Norden des Saarlandes, machte seine erste Fahrt nach Rumänien im Mai 1990, nach Lipova. Es folgten 15 große Transporte und einige kleine Weihnachtstransporte für die Schulen und Kindergärten der Gemeinden Fibiș (dt. Fibisch), Mașloc (dt. Blumenthal), Remetea-Mica (dt. Königshof) und Bogda (dt. Neuhof). Das letzte große Projekt war die Renovierung der Charlottenburger Schule im Jahre 2001, die mit Hilfe der einheimischen Bauwirtschaft und der Gemeinde realisiert wurde. Ansprechpartner war Ruth Staub.

Seit 2012 steht in Mașloc (dt Blumenthal) folgender Wegweiser:

Nach Charlottenburg 2012